Vortrag bei VegMed 2018

Vegane und vegetarische Patientenrechte“ — Fortbildung für deutsche Krankenhäuser im Hinblick auf vegane Patientenversorgung

Veg­e­tarische und ins­beson­dere veg­ane Patien­ten haben im Feld der ärztlichen Behand­lung viele Prob­lem­felder die Rechts­fra­gen aufw­er­fen.

Hat der Patient Anspruch darauf, ein veg­anes Essen im Kranken­haus gestellt zu bekom­men? Kann er, wenn er kein veg­anes Essen erhält, seinen Verpfle­gungstages­satz zurück­er­stat­tet bekom­men? Bege­ht der behan­del­nde Arzt eine Straftat, wenn er seinen veg­a­nen Patien­ten über eine Magen­sonde mit nicht veg­a­nen Pro­duk­ten ver­sorgt, oder dem veg­e­tarischen Patien­ten als Träger für einen Allergi­etest Fleis­chbrühe injiziert? Haben Patien­ten in solchen Fällen einen Anspruch auf Schaden­er­satz und Schmerzens­geld? Wann müssen Krankenkassen Vit­a­min B12 Tests bezahlen? Haben demente Patien­ten einen Anspruch auf veg­anes Essen wenn sie vor der Demenz veg­an waren?

Diese und andere Rechts­fra­gen aus dem veg­a­nen Arzt- und Patien­te­nall­t­ag wird Recht­san­walt Ralf Müller-Amenitsch in seinem Vor­trag besprechen, danach kön­nen the­men­be­zo­gene Fra­gen gestellt wer­den.
Ein Prob­lem­lö­sungsansatz liegt in der Fort­bil­dung für Kranken­häuser. Der Ref­er­ent berichtet über vielver­sprechende Entwick­lun­gen.

Ort:

Freie Uni­ver­sität Berlin
Hen­ry Ford Bau
Hör­saal 2
Garys­traße 35
14195 Berlin-Dahlem

Zeit:

20.04.2018 16:30 

(vor­läu­figer Ter­min, bitte das Pro­gramm auf http://vegmed.de/ anschauen!)


VegMed-Kongress-2018 [Bild: VegMed | ©]

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