Kosten

Gesetzlicher Gebührenrahmen

Die Kon­tak­tauf­nahme ist kosten­frei. Jegliche Form der rechtlichen Beratung ist jedoch kostenpflichtig.

Die Kosten für die anwaltliche Tätigkeit richt­en sich nach dem RVG und sind vom Stre­itwert abhängig. Dies bedeutet, dass die Anwalt­skosten mit dem Wert des Stre­it­ge­gen­standes steigen.

Eine Erst­ber­atung kostet in der Regel zwis­chen 50 € und 190 € + Nebenkosten.

Abwe­ichun­gen vom geset­zlichen Gebühren­rah­men sind im Rah­men der geset­zlichen Möglichkeit­en vere­in­bar, wobei die Vere­in­barung der Schrift­form bedarf. Gerne erhal­ten Sie auf Anfrage einen Überblick über die voraus­sichtlich anfal­l­en­den Kosten!

Beratungshilfe, Verfahrenskostenhilfe, Prozesskostenhilfe

Eine Vertre­tung im Rah­men der Beratungs- oder Prozesskosten­hil­fe ist möglich. Voraus­set­zung für die Tätigkeit im Rah­men der Beratung­shil­fe ist, neben der Bezahlung der 15 € Selb­st­beteili­gung, die Vor­lage eines bewil­ligten Beratung­shil­fescheins, den Sie bei den für Sie zuständi­gen Amts­gericht in der Recht­santragsstelle beantra­gen kön­nen.
Hier­für ist es erforder­lich, dass Sie dem Gericht Ihre Bedürftigkeit nach­weisen, z.B. durch Vor­lage eines ALG-II-Beschei­des oder eines Grund­sicherungs­beschei­des. Zusät­zlich erwarten die Amts­gerichte die Vor­lage des Mietver­trages und Kon­toauszü­gen von min­destens drei Monat­en. Einzel­heit­en kön­nen Sie bei den Amts­gericht­en erfra­gen.

Eine Tätigkeit im Rah­men der Ver­fahren­skosten­hil­fe / Prozesskosten­hil­fe erfol­gt unter Vor­lage eines aus­ge­füll­ten, mit Anla­gen verse­henen Ver­fahren­skosten­hil­fe­for­mu­la­res und der Ein­zahlung eines Vorschuss­es, der die Risiken ein­er etwaigen Nicht­be­wil­li­gung der Prozesskosten­hil­fe für den Anwalt abdeckt. Die Höhe des Vorschuss­es wird indi­vidu­ell abges­timmt. Der Vorschuss wird später vom der Jus­tizbe­hörde auf die Anwalt­skosten angerech­net und kann daher nicht erstat­tet wer­den.

Ver­fahren­skosten- und Prozesskostenkosten­hil­fe bedeutet nicht, dass der Auf­tragge­ber kein Kosten­risiko trägt. Die Beratung über das Kosten­risiko erfol­gt im Beratungs­ge­spräch und kann in Grundzü­gen in der Rubrik For­mu­la­re nachge­le­sen wer­den.

Pro Bono:

Für Bedürftige biete ich in ver­schiede­nen öffentlichen Insti­tu­tio­nen (Selb­sthil­fezen­tren) kosten­lose Erst­ber­atun­gen an. Diese dienen ein­er Ori­en­tierung und sollen Men­schen helfen, eine anwaltliche Mei­n­ung zu Recht­s­the­men ohne den notwendi­gen finanziellen Back­ground einzu­holen. Die kosten­lose Tätigkeit beschränkt sich auf die Erst­ber­atung.

Die kosten­lose Rechts­ber­atung find­et nicht in meinen Kan­zleiräu­men und auch nicht unter meinen Tele­fon­num­mern, son­dern auss­chließlich in den Selb­sthil­fezen­tren statt. Die Anmel­dung erfol­gt an fol­gen­den Adressen: